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Zwischenbericht XXX XXX

Wo? Wie? Was?

Ich schreibe dies als frisch zurückgekehrter Ex-EVSler nach 8 Monaten Litauen. Genauer gesagt Kaunas, der zweitgrößten Stadt dort. Ich habe in der Zeit meines Freiwilligendienstes viele Dinge erfahren, Neues entdeckt und mich selber besser kennengelernt.
Auch wenn ich weiter unten so einige Dinge beschreiben werde, die mir nicht gefallen haben, und ich mit Sicherheit sagen kann während der letzten 8 Monate nicht das Paradies auf Erden gefunden zu haben, so muss ich doch dazusagen, dass ich es nicht bereue meinen EVS in meinem Projekt, in "meiner" Stadt und in "meinem" Land gemacht zu haben. Kein Stück, wenn ich recht überlege.
Ich würde jedem sofort empfehlen einen EVS zu machen - es lohnt sich in jedem Fall! Das nur als Erklärung vorweg. Da ich keinen Zwischenbericht geschrieben habe, wird das hier wohl ein bisschen länger, ich hoffe nicht zu lang! Viel Spaß beim Lesen...

Projekt

Mein Projekt war das "Jaunimo Darbo Centras", das "Jugendarbeitscenter", in Kaunas. Es ist genau genommen eine Abteilung des Arbeitsamtes im Zentrum der Stadt. Das Center wurde vor wenigen Jahren ins Leben gerufen, hauptsächlich als Reaktion auf die (damals) sehr hohe Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen. Das Center ist gedacht als eine Anlaufstelle für alle, die einen Job und/oder Informationen über bestimmte Jobs und Arbeitsgebiete suchen.
Im Center gibt es kostenloses Internet, Zeitschriften und Magazine für die Jobsuche, Aushänge mit Stellen- oder Ausbildungsangeboten, außerdem Computer, an denen man testen kann welcher Job am besten für einen geeignet ist. Dann arbeiten dort mehrere Berater(innen - als ich dort war), zu denen die Arbeitssuchenden auch gehen können.
Meine Kolleginnen waren alle sehr nett und haben mich von Anfang bis Ende unterstützt. Ich hatte sehr viel Glück, wenn ich die Probleme von so manch anderem Freiwilligen betrachte. Es gab nie Probleme und da (fast) alle gut bis sehr gut Englisch sprachen war die Kommunikation von Anfang an kein Problem (hierzu muss ich sagen, dass ich in der 11. Klasse einen Auslandsaufenthalt gemacht habe und seitdem flüssig Englisch sprechen kein Problem für mich ist).
Viele der Kolleginnen waren außerdem selber Studenten (die Arbeit war ihr Nebenjob), somit war die Atmosphäre immer sehr freundschaftlich. Meine Chefin, die deutlich älter als die anderen Mitarbeiter war, bat mich wieder und wieder ihr Englisch zu korrigieren, das in der Tat grammatikalisch sehr konfus, aber (fast) immer verständlich war. Sie lief liebend gern beschäftigt (und wichtig) die Gänge auf und ab, war aber eigentlich sehr chaotisch, was so machen Witz unter den Kollegen provozierte.
Auch wenn ich sie nicht so oft sah (sie war ja immer so beschäftigt), nahm sie mich mehrmals mit zu Seminaren im Center, in denen ich auch Präsentationen über den EVS hielt. Neben einem Interview fürs Lokalfernsehen, war das größte Ereignis ein Treffen der Arbeitsämter (bzw. bestimmter Abteilungen wie dem Jugendarbeitscenter) aus Litauen, Lettland und Malta, das zunächst in Malta stattfand (nur meine Chefin war allerdings dort) und dann in Litauen. Leider sollte genau an dem Tag meiner Präsentation meine Abreise sein. Nach etlichen Fragen meiner Kolleginnen zum Englisch in ihren Präsentationen und der Überarbeitung der letzten Version meiner Präsentation, musste ich mich schließlich von allen verabschieden, was mir nicht leicht fiel.
Das Vortragen meiner Präsentation übernahm dann meine Chefin, während ich im Bus nach Deutschland saß...
Jetzt bin ich ja schon mittendrin in der Beschreibung meiner Arbeit. Sowas. Dann geh ich mal lieber schnell zum nächsten Punkt über:

Arbeit

Meine hauptsächliche Arbeit bestand darin Sprachkurse zu geben. Vor mir war schon eine deutsche FSJlerin in meinem Projekt gewesen und hatte mit einem Englischsprachkurs für Anfänger begonnen. Sie hatte ein Lehrbuch dagelassen, welches ich dann auch benutzte in den Anfängerkursen, die ich nach etwa einem Monat "Vorbereitung" (viel war nicht zu tun, meine Chefin wollte mich nur nicht gleich ins kalte Nass stoßen, sondern mich mich erst ein wenig eingewöhnen lassen) startete.
Gleichzeitig startete ich einen zweiten Kurs, und zwar diesmal für Fortgeschrittene (sprich: alle, die schon Englisch - wie gut auch immer - konnten und es auffrischen/verbessern wollten). Während mir beim Anfängerkurs in den ersten Stunden eine Kollegin mit der Übersetzung half, denn mein Litauischkurs hatte grade erst begonnen, hielt ich den Fortgeschrittenenkurs jedoch von Anfang an allein.
Es war anfangs ungewohnt so frisch aus der Schule auf einmal selber der Lehrer zu sein und eine "Klasse" vor sich zu haben, die darauf wartete, dass man ihr das Wissen eintrichterte. Während ich für die Anfängergruppe noch das Kursbuch und somit eine feste Anleitung für die Stunden hatte, musste ich für die Fortgeschrittenen alle Unterrichtsideen mir selber ausdenken bzw. im Internet zusammensuchen. Das war nicht immer leicht, aber trotzdem gefiel es mir sehr, denn so konnte ich den Unterricht freier gestalten:
Ich wollte nicht den Unterricht machen, die Teilnehmer sollten ihn selber machen. Ich wollte nur unterstützen, korrigieren und erklären. Daher suchte ich mir eine Reihe von Aktivitäten zusammen, mit denen ich alle zum Sprechen bringen konnte: Rollenspiele, Diskussionen, Gruppenarbeiten etc.
Zunächst musste ich mit der Schüchternheit der Teilnehmer klarkommen (ein seltsames Gefühl für mich, da ich selber bis zur Oberstufe ein sehr schüchterner Mensch war). Nun wusste ich auf einmal wie es sich als Lehrer anfühlt, wenn einem auf eine Frage keiner antwortet und alle irgendetwas auf ihren Schuhen zu betrachten scheinen. Mit der Zeit (und schrumpfender Teilnehmerzahl) taute das Eis jedoch auf.
Ich muss dazu sagen, dass auch wenn ich im "Jugendarbeitscenter" gearbeitet habe, kaum Jugendliche in meinen Kursen waren. Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen (und generell in der Bevölkerung) ist ein immer kleiner werdendes Problem in Litauen. Eher das Gegenteil - es fehlen in vielen Bereichen Arbeiter, da viele Litauer auswandern. Das Arbeiten im Ausland (z.B. England, Irland oder Norwegen) ist sehr beliebt.

Organisation

Meine Organisation, d.h. meine Koordinationsorganisation war A.C. Patria, eine von dreien in Kaunas mit etwas mehr als zehn EVSlern zu meiner Zeit. Auch wenn meine Koordinatoren sehr lahm, teilweise fast faul war, hatte ich eigentlich keine Probleme mit der Organisation. Im Gegenteil der Sprachkurs, den wir Freiwilligen bekamen war sehr gut - ich würde sagen ich kann Litauisch sehr gut, zumindest grammatikalisch, was mir fehlt ist der Wortschatz, allerdings liegt das wohl daran dass ich 1. in meinem Projekt hauptsächlich Englisch sprach und 2. an meiner Faulheit.
Viele der Mitarbeiter bei Patria hatten ihre eigenen Projekte, bei denen wir Freiwillige auch schon mal mithalfen (einige mehr, andere weniger - es war freiwillig). Das größte Projekt, das ich mit organisierte und leitete war ein zweiwöchiger deutsch-litauischer Jugendaustausch, in das ich die Erfahrungen von meinen Seminaren einbringen konnte und von dem ich viel gelernt habe.

Wohnung - Alt, zugig und Mäuse?

Meine Wohnung war, nunja, nicht deutscher Standard. Mir hat es jedoch nichts ausgemacht auf ein wenig Luxus zu verzichten, auch wenn es manchmal im Winter bitterkalt durch die Fenster pfiff. Zusammen mit zwei anderen Freiwilligen habe ich in einem Altbau, in der Nähe des Zentrums gewohnt.
Auch wenn man keine zu hohen Erwartungen haben sollte, so ist die Unterkunft sicher kein Grund, um vor dem EVS in osteuropäischen Ländern zurückzuschrecken. Ich habe auch Freiwillige in sehr modernen Wohnungen gesehen, auch wenn das die Ausnahme war.
Aber ganz ehrlich, es gehört zum Charme des EVS in Litauen (bzw. Nordosteuropa) in einem Sovietblock zu wohnen oder einer alten Altbauwohnung. Ich muss sagen ich vermisse diese alten Wohnungen sogar! (und so schlimm sind sie auch echt nicht)

Litauen - Land der Träume?

Litauen, der südlichste der baltischen Staaten, ist ein kleines Land und hat etwas weniger Einwohner als Berlin. Trotzdem haben die Litauer ihre eigene Sprache, die ursprünglichste der heutigen indo-europäischen Sprachfamilie, neben dem Lettischen die einzige noch existierende baltische Sprache (estnisch ist sehr nah mit dem Finnischem verwandt, also eine finno-ugrische Sprache). Mit 7 Fällen und unzähligen Endungen (ganz zu schweigen von den fremdartigen Worten) ist es nicht gerade ein Zuckerschlecken diese Sprache zu lernen.
Aber wie so oft muss man nicht die komplette Grammatik wissen, um sich verständigen zu können, auch ohne Endungen kommt man zurecht. Einige Freiwillige konnten bis Ende nicht viel Litauisch, andere konnten sich problemlos darin unterhalten. Ich selbst kann mich verständigen, zwar keine großartige Unterhaltung führen, aber ich komme zurecht.
Die Litauer sind sehr stolz auf ihr Land, ihre Kultur und Geschichte. Sie brüsten sich gern damit das letzte Land Europas zu sein, das christianisiert wurde (heutzutage sind sie aber katholisch, wenn auch nicht so schlimm wie die Polen) und Statuen und Namen der Großfürsten des Mittelalters - Vytautas, Gediminas oder Mindaugas - sind überall zu sehen (und zu hören, denn viele -auch junge- Leute sind nach ihnen benannt).
Die litauische Kultur ist sehr heidnisch geprägt. Viele Bräuche sind auch nach der Christianisierung nicht verschwunden und auch heute noch lebendig, wie ich auf vielen Festen - etwa Užgavenes an Fasching oder Jonines zur Mittsommernacht - erlebt habe.
Außerdem war und ist Litauen ein bäuerliches Land. Die Küche ist sehr herzhaft, man ist viel Kartoffeln, Fleisch und Fett. Das Landesgericht sind etwa die Cepelinai, zeppelinförmige Klöße mit Fleisch- oder Sahnefüllung, im Sommer ist außerdem Šaltibaršciai sehr beliebt, eine kalte Rote-Beete-Suppe.
Landschaftlich ist Litauen auch schön, es gibt viele Seen und Wälder. Die Kurische Nehrung hat mir am besten gefallen, auch wenn es dort im Sommer voller (vor allem deutscher) Touristen ist.
Allerdings muss ich sagen, dass es alles nicht wirklich spektakulär ist. Um sich die Landschaft anzuschauen, muss man nicht extra nach Litauen kommen. Auch die Kultur ist nett, allerdings fand ich sie auch nicht allzu spannend - ist eben etwas anderes als bei einem großen Land wie Italien, Frankreich etc.
Nun komme ich zum größten Minuspunkt, der mir (und eigentlich jedem Freiwilligen) die ganze Zeit über zu schaffen gemacht hat. Ich wage zu behaupten, dass kaum einer der Freiwilligen sich wirklich dort wohl wie zu Hause gefühlt hat und die meisten könnten sich auch nicht vorstellen in Litauen zu leben.
Es ist schwer zu beschreiben, aber es liegt an der Atmosphäre, an der Mentalität. Ich dachte wir Deutschen wären kühl und abweisend, wurde aber eines besseren belehrt. Besonders für Freiwillige aus dem südlichen Europa war es sehr schwer mit der allgemeinen kühlen, ja teilweise sogar unfreundlichen Atmosphäre klarzukommen. Das heißt nicht, dass die Litauer unfreundlich sind, im Gegenteil - ich habe so viele gastfreundliche und hilfbereite Menschen dort getroffen, man muss die Menschen nur kennenlernen.
Was ich versuche zu beschreiben ist die Atmosphäre auf der Straße, in den Bussen, im Supermarkt. Die meisten schauen abweisend, es wird sich nicht viel bedankt im Supermarkt oder entschuldigt bei Remplern, oft genug wirken die Menschen wie eine graue Masse, in der jeder für sich ist und bloß nicht (z.B. durch Freundlichkeit) auffallen will.
Dies ist kein Phänomen, das sich auf Litauen beschränkt, ich habe das gleiche von Freiwilligen in Lettland, Estland und Polen gehört. Und für keinen war es leicht sich daran zu gewöhnen. Vielleicht macht sich hier noch der Einfluss der Sovietzeit bemerkbar, das Misstrauen gegenüber dem anderen, das Konzentrieren aufs eigene Durchkommen und die Gleichheit der grauen Masse.
Für mich und die meisten anderen Freiwilligen war besonders die Winterzeit sehr trüb (was mehr an der oben beschriebenen Atmosphäre als am Wetter lag) und so manch einer hatte eine leichte Winterdepression. Zum Glück waren wir ja alle nicht allein, aber dazu mehr unten.

Kaunas

Nur kurz: Kaunas ist die zweitgrößte Stadt Litauens mit etwa 300.000-350.000 Einwohnern (schrumpfend). Sie liegt am Zusammenfluss der Neris und des Nemunas (Memel). Dort ist auch ihre kleine schöne Altstadt gelegen. Ansonsten gibt es allerdings nicht allzu viel in Kaunas. Sehr wenige Bars (eigentlich nur 3, in die wir Freiwillige regelmäßig gegangen sind) und mit (sub-)kulturellem Leben ist nicht viel los.
Dafür gibt es einen Stausee am Stadtrand, das Kauno Marios, mit einem Kloster an dessen Ufern. Und Vilnius die Hauptstadt, die Kaunas kulturell meilenweit überlegen ist, ist auch nur eine Stunde entfernt. Vilnius ist wirklich sehr sehr schön, dort ist auch viel los, die Innenstadt ist schon sehr europäisch geworden, man könnte auch in Westeuropa sein. Vilnius ist die einzige Stadt Litauens, in der ich es mir vorstellen könnte länger zu leben (obwohl dann doch wieder nicht, Gründe siehe oben).

Die Freiwilligen

Ich war nicht der einzige Freiwillige in Kaunas und auch nicht in meiner Organisation. Dort waren wir etwas über zehn, in ganz Kaunas zeitweise sogar 30. Wir waren wie eine große Familie, die meiste Freizeit haben wir miteinander verbracht, grad am Anfang gab es so manche Freiwilligenfeier, zu der auch die Freiwilligen aus Vilnius und Erasmusstudenten aus Kaunas kamen. Umgekehrt waren wir auch oft in Vilnius. Jeder kannte jeden, teilweise kannten wir sogar die Freiwilligen in Lettland und Estland.
Ein großer Teil von dem was ich aus dem EVS mitnehme sind die Erfahrungen mit den anderen Freiwilligen. Wir waren bunt zusammengemischt, sowohl Nationalitäten als auch Charaktere und auch wenn ich mir nicht einbilde mit allen länger Kontakt halten zu können, so bin ich mir doch sicher einige bald wiederzusehen.

Reisen

Der letzte Grund schließlich neben den anderen Freiwilligen, weswegen ich meinen EVS auf keinen Fall bereue waren die Reisen, die ich gemacht habe (und die Art und Weise wie ich gereist bin). Da Litauen sehr klein ist, ist es nicht weit in ein anderes Land zu reisen und Litauen liegt sehr gut, um ganz Nordosteuropa zu erkunden.
Ich bin zusammen mit anderen Freiwilligen nach Lettland, Estland, Weißrussland und Russland gefahren. In Polen war ich im Sommer auf einem Workcamp, so hatte ich dann alle Nachbarländer besucht. Durch meine Reisen habe ich Nordosteuropa ziemlich gut kennengelernt und viele Erfahrungen gesammelt. Besonders die Reise nach Weißrussland hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.
Ich habe - wie viele Freiwillige - in Litauen angefangen per Anhalter zu fahren. Zu erst hat es mich einige Überwindunge gekostet, jetzt bin ich aber Fan und habe es auch schon in Deutschland ausprobiert. In Litauen ist da Trampen sehr verbreitet, viele junge (und auch ältere) Menschen fahren per Anhalter und auch viele Autos halten an und nehmen einen mit. Im ganzen Baltikum hat das Trampen sehr gut funktioniert und ich habe viele interessante, manchmal schräge, immer jedoch sehr nette Leute kennengelernt und einen anderen Blick auf das Land bekommen.
Außerdem haben wir Freiwilligen auf unseren Reisen, wenn wir nicht bei anderen Freiwilligen waren, bei Leuten von hospitalityclub / couchsurfing übernachtet. Das sind beides Internetseiten, auf denen sich Mitglieder einen Platz zum Schlafen, eine Tour durch die Stadt etc. anbieten können.
Eine geniale Erfindung! Ich habe bei so vielen gastfreundlichen, interessanten Menschen übernachtet, die mir oft auch noch die Stadt gezeigt haben. Ich habe dadurch ein ganz anderes Bild der Länder bekommen, sozusagen "von innen". Die Sofas der Freiwilligen in Kaunas waren dann auch so manches Mal belegt von einem Couchsurfer aus einem fremden Land.

Fazit - EVS ja-nein?

Auch wenn Litauen sicher nicht mein Traumland ist, war dieser EVS doch eine sehr wichtige Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte. Mein Horizont hat sich erweitert und meine Neugierde auf andere Kulturen ist nur noch weiter gewachsen. Nächstes Jahr würde ich gerne per Anhalter durch Südosteuropa fahren, mal schauen wohin ich gelange und was ich finde! Wie und wo auch immer euer EVS sein wird, ihr werdet es nicht bereuen! Keine Angst, es wird eine der besten Zeiten in eurem Leben werden. Euer altes Leben in Deutschland wird euch klein vorkommen.
Entdeckt Europa!

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